Ein langer Weg der mal steinig und schwer sein kann

Von Vinh geht ging es immer weiter in Richtung Süden. Und ich hatte es manchmal gar nicht so einfach. Nach Vinh bin ich an einen Strand gefahren ca 90 Kilometer weiter. Dort habe ich lecker gegessen und mal so richtig das Meer genießen können bei leckerem Essen und netten Menschen. Einfach mal schön einen Ort am Strand zu haben der noch nicht so voller Touristen ist. Dann ging es zu einem Nationalpark in Phong Nha. Ein wundervoller Ort voller Höhlen und aufregenden Dingen, wie eine Zipline quer durch den Jungel. Als nächstes bin ich an einen Ort gefahren an dem ich dachte das ich dort eine Unterkunft bekomme, doch weit und breit nur Mienenfelder und Hunde die mich versucht haben zu beißen. Mir blieb aber nichts anderes übrig als hier mein Zelt aufzuschlagen, mitten in den Mienen. Ich habe mir die Umgebung sehr gut angeschaut und bin alles mit einem Stock abgegangen. Und hier kam es das erste mal das mich die Angst überkam, die Angst vor dem alleine sein, Angst das doch irgendetwas passiert. Ich habe geweint und wollte eigentlich nur nach Hause, da wo es sicher ist und ich alles kenne. Ich habe dann aber doch ein bisschen schlafen können und bin die nächsten 2 Tage durch gefahren über Hue schließlich nach Hoi An. Wow was für eine schöne Stadt mit ganz vielen Lichtern und cooler Atmosphäre. Zwischen Hue und Hoi An liegt ein Bergpass den ich bezwungen habe, ich war so unglaublich stolz auf mich. In Hue ruhe ich mich jetzt erstmal etwas aus denn mein Tacho hat bereits die 2000 Kilometermarke geknackt. Es ist schon erstaunlich wie viele Hochs und Tiefs dabei sind, doch ich habe unglaublich viel Spaß dabei und verliere den Mut nicht. Den es kommen immer wieder Situationen, Essen und Menschen die mich einfach nur strahlen lassen. Ich merke das man mit ganz kleinen Sachen glücklich sein kann. Und ich würde aktuell sagen ich habe immer noch viel zu viel Gepäck dabei. Das würde ich das nächste mal etwas anders machen. Ich darf bei dieser Reise soviel lernen über die Kultur der Menschen aber auch über mich. Wie ich so ticke wenn ich so lange alleine Unterwegs bin doch alleine ist man eigentlich nie. Ich stelle fest das ich das gar nicht so gut kann wie ich immer dachte. Klar hilft mir die Meditation und

3 Antworten auf „Ein langer Weg der mal steinig und schwer sein kann“

  1. Hey Martin mein Freund. Ich kann mir Deine Angst, die Du dort oben beschrieben hast gar nicht vorstellen, weil ich das gar nicht machen würde,
    da hätte viel zu viel Angst. Ganz großen Respekt für die Leistung, die Du aufbringst. Auf der Arbeit ist es ohne Dich echt langweilig. Ich wünsche Dir auf Deiner langen Reise alles Juuute und viel Erfolg. Lass Dich durch Tiefschläge nicht einschüchtern. Ich werde Dir ab und zu mal was in Dein Gästebuch schreiben. Deine Fotos sind der Hammer. So das war es von mir. Liebe Grüße aus Good old Germany. Oliver

    1. Lieber Martin, herzlichen Dank für Dein Teilen Deiner Erlebnisse, Angst, Freude unendliches Abenteuer. Ja, Du darfst stolz auf Dich sein, all diese Herausforderungen anzunehmen und trotzdem weiter zu gehen. Dein Weg berührt mich tief im Herzen🙏🌈🤸‍♀️🌸
      Ich freue mich über jedes Zeichen das Du sendest, alle Fotos und Sprachnachrichten😜👍🙏💕
      Ich bin in Gedanken und in der Stille mit Dir! Du bist geführt und beschützt🌈🌈Herzlichst in Verbindung🤗😘🍄🤸‍♀️🌸

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