Disabled survivor of abuse is cycling around the world to give hope to others struggling

Martin was born with diabetes and a rare bone disease, which caused physical and mental pain  (Picture: Caters News Agency)

 

Martin Ziervogel wants to give hope to others struggling. He knows about life’s challenges. He was born with a rare bone disease as well as diabetes and suffered abuse throughout his childhood, which led to depression. It’s taken a lot of work to get to a healthy place. But rather than seeing himself as a victim, Martin wants to be a hero, raising awareness of abuse and giving hope to those struggling. ‘In my childhood and adolescence, I was repeatedly sexually abused,’ he explains on his fundraising page. ‘I suffer from a rare metabolic disease, so I was always physically disadvantaged and did not always have it easy in my school days. ‘Due to these negative experiences in my childhood I fell into a deep alcohol addiction. This went on for many years because I could not understand the past and wanted to suppress everything.

He’s now in a healthy place, and wants to use his experiences to help other people (Picture: Caters News Agency)

 

‘I had no desire to live anymore, after many crashes, stays in a psychiatric clinic and many unpleasant experiences, I woke up. ‘I know what it’s like to be abused, and I want to help the children deal better with their suffering.’ In May Martin embarked on a 4,500km cycle through Vietnam, Cambodia, Thailand, and Indonesia. He plans to keep cycling – and then walking – around the world to continue inspiring people suffering with mental and physical illness. The next part of his trip will mean ditching the bike to travel by foot through the Himalayas, followed by a trip up Mount Everest. It’s no easy feat. Martin’s diabetes has caused bone deformity and bow-leggedness, while the isolation of travelling alone has taken its toll.

Martin is travelling the world to raise money for charity (Picture: Caters News Agency)

 

‘The hardest part is the solitude of going through it all alone,’ he says. ‘But I have already met or been contacted by so many people by who told me they have been through the same thing and how I have made a difference. ‘It makes my heart jump and gives me the strength to finish the rest of this journey with a smile on my face.’ But he’s found that exercise has helped him to combat his depression – discovering a passion for Ironman challenges has helped him through low moments and given him a sense of purpose.

He hopes to give people hope when they have none left (Picture: Caters News Agency)

 

Martin’s journey around the world is raising money for a German organisation that helps sexually abused children, as well as for the Special Olympics. He’s raised thousands so far. ‘I decided to become a hero rather than a victim by giving hope to those who don’t have any left,’ says Martin.

‘I know how it feels to be abused, and the reality is that a lot of people turn a blind eye. This journey is about raising awareness so it can be detected early. ‘My physical handicap made school a living hell, and these experiences left me full of shame, disgust and fear. ‘My dream is to show these kids that life is always worth living, no matter how much it feels that way.’

4 Länder in 6 Wochen

Nun habe ich ein bisschen mehr als 3000 Kilometern in den Beinen. Ich darf die Welt aus einem Blickwinkel sehen wie ich sie noch nie gesehen habe irgendwie ist reisen etwas anderes als mal eben Urlaub zu machen. Jedes Land ist anders und hat so seine Besonderheiten, in Laos ist es sehr grün, entspannt und es gibt sehr viele Tiere 🙂. Ich glaube das muss man selber erleben um es beschreiben zu können. Was aber überall gleich ist, das die Menschen unheimlich freundlich und hilfsbereit sind! Mir wurde in jeder Situation geholfen und das ist einfach schön. Es gibt aber auch Situationen durch die man alleine muss, wenn dich die Vergangenheit einholt und du nicht weißt wo vorne und hingen ist und am liebsten zu Hause auf der Couch sitzen würdest und einfach mal nichts zu tun. Ich stelle mich aber dieser Aufgabe und gehe weiter meinen Weg. Ich lasse noch ein paar Fotos sprechen, denn sie zeigen die Welt ein bisschen so wie sie ist.

Ein langer Weg der mal steinig und schwer sein kann

Von Vinh geht ging es immer weiter in Richtung Süden. Und ich hatte es manchmal gar nicht so einfach. Nach Vinh bin ich an einen Strand gefahren ca 90 Kilometer weiter. Dort habe ich lecker gegessen und mal so richtig das Meer genießen können bei leckerem Essen und netten Menschen. Einfach mal schön einen Ort am Strand zu haben der noch nicht so voller Touristen ist. Dann ging es zu einem Nationalpark in Phong Nha. Ein wundervoller Ort voller Höhlen und aufregenden Dingen, wie eine Zipline quer durch den Jungel. Als nächstes bin ich an einen Ort gefahren an dem ich dachte das ich dort eine Unterkunft bekomme, doch weit und breit nur Mienenfelder und Hunde die mich versucht haben zu beißen. Mir blieb aber nichts anderes übrig als hier mein Zelt aufzuschlagen, mitten in den Mienen. Ich habe mir die Umgebung sehr gut angeschaut und bin alles mit einem Stock abgegangen. Und hier kam es das erste mal das mich die Angst überkam, die Angst vor dem alleine sein, Angst das doch irgendetwas passiert. Ich habe geweint und wollte eigentlich nur nach Hause, da wo es sicher ist und ich alles kenne. Ich habe dann aber doch ein bisschen schlafen können und bin die nächsten 2 Tage durch gefahren über Hue schließlich nach Hoi An. Wow was für eine schöne Stadt mit ganz vielen Lichtern und cooler Atmosphäre. Zwischen Hue und Hoi An liegt ein Bergpass den ich bezwungen habe, ich war so unglaublich stolz auf mich. In Hue ruhe ich mich jetzt erstmal etwas aus denn mein Tacho hat bereits die 2000 Kilometermarke geknackt. Es ist schon erstaunlich wie viele Hochs und Tiefs dabei sind, doch ich habe unglaublich viel Spaß dabei und verliere den Mut nicht. Den es kommen immer wieder Situationen, Essen und Menschen die mich einfach nur strahlen lassen. Ich merke das man mit ganz kleinen Sachen glücklich sein kann. Und ich würde aktuell sagen ich habe immer noch viel zu viel Gepäck dabei. Das würde ich das nächste mal etwas anders machen. Ich darf bei dieser Reise soviel lernen über die Kultur der Menschen aber auch über mich. Wie ich so ticke wenn ich so lange alleine Unterwegs bin doch alleine ist man eigentlich nie. Ich stelle fest das ich das gar nicht so gut kann wie ich immer dachte. Klar hilft mir die Meditation und

Von Tam Coc nach Vinh

Eigentlich sollte Vinh nur eine kurze Zwischenstation sein, doch es kommt doch oft anders als man denkt. Ich habe über Couchsurfing eine Unterkunft in einem Cafe gefunden, was ich allerdings nicht wusste, ist dass es sich hierbei um eine Englischschule handelt. Die Vietnamesen studieren teilweise hier aber sie sind auch teilweise hier um einfach Englisch zu sprechen. Was für ein riesen Glück für mich denn mein Wunsch war es,  meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ich werde also jeden Tag interviewt, zum Essen eingeladen und darf hier eine ganz tolle Zeit verbringen. Es ist wie eine kleine Familie in der jeder willkommen ist. Die meisten Vietnamesen sprechen nämlich kein Englisch denn es wird ihnen eingeredet, dass dies nicht nützlich sei.  Um so schöner ist es zu sehen, was hier entsteht und jeder willkommen ist. Wenn du also in Vietnam bist und einen Platz zum schlafen brauchst dann musst du unbedingt hier vorbei schauen. Morgen heißt es weiter ziehen in Richtung Süden. Ich komme immer besser zurecht und freue mich über jeden neue Bekanntschaft die ich mache. Auch wenn die Vietnamesen nicht so viel Geld haben  sie unglaublich viel zu geben und sie haben ein großes Herz. In Vinh gibt es übrigens die beste Schlangensuppe die ich je gegessen habe, man sagt hier Schlange aber ich denke es ist eine Art Aal :-).

Von Cat Ba nach Tam Coc

Heute ist mein Tacho bei 1150 KM stehen geblieben und puuuhh ich habe mir das einfacher vorgestellt als es ist. Das Wetter macht mir echt zu schaffen und der Verkehr. Manchmal ist es 43 Grad heiß und manchmal gießt es einfach wie aus Kübeln.Die Straßen sind oft voll mit Motorädern oder kaum passierbar. Die Straßenverhältnisse sind manchmal auf gut deutsch gesagt eine Katastrophe. Ich bin die erste Zeit gehetzt und stand heute wieder vor der Entscheidung wo ich denn jetzt als nächstes hinfahre. Ich habe mir doch so ein großes Ziel gesetzt und so viel zu fahren. Im Moment ist es mir einfach zu viel und ich darf mir Zeit lassen. Ich bin an einem der schönsten Orte die ich je gesehen habe. Ich habe es heute teilweise echt genießen können und dann auch wieder nicht weil ich mir schon wieder denke wo geht es als nächstes hin. Ich habe schon einige Unfälle gesehen und muss immer gut aufpassen wo ich lang fahre. Ich bin sogar völlig im Matsch im dunkeln versunken und es ging kein einzigen Meter weiter. ich bin dann aber dennoch völlig erschöpft angekommen. Die Einheimischen sind sehr nett und laden mich sehr oft ein. In den Touristenorten wollen die Menschen eher dein Geld, das merkt man dann an der Freundlichkeit und am Essen. Ich habe mich heute dazu entscheiden noch einen Gang runter zu fahren und gucke mir morgen nochmal die Landschaft an. Ich frage mich manchmal wozu das ganze, dann gibt es aber immer wieder Situationen an denen ich ganz genau weiß warum ich das tue. Ich fühle mich manchmal doch sehr alleine und man trifft oftmals niemanden. Mit den Einheimischen kann man aber gut mit Händen und Füßen reden. Ich tanke jetzt nochmal Kraft bevor es weiter durch dieses verrückte Land geht, es ist groß und oft kommt einfach nichts was einen beeindruckt. Aber ich sage mir da immer der Weg ist das Ziel. Morgen sieht die Welt dann schon wieder ganz anders aus und ich kann den Druck den ich mir oft mache ein bisschen raus nehmen. Ich habe den Mut weiter zu machen und es macht mir oft auch Spaß. Wenn ich eine Eigenschaft besitze dann ist es Willensstärke, auch wenn ich gerade einfach nur eine Pause brauche. Und dann geht es weiter mit dem Rad durch die Welt, für einen guten Zweck, für Menschen die ich unterstützen darf. Ich habe bis zum 22.6 Zeit bis ich dieses Land verlassen muss und dann geht es weiter durch Kambodscha. Also noch viel Zeit und wenn ich nicht weit komme bin ich losgegangen und das ist es was zählt.

Von hai Doung nach cat Ba

Die wohl härteste Strecke die ich bis her hatte, 40 Grad und mental einfach gar nicht auf der Höhe ich fühlte mich alleine, ich hatte viel Gegenwind doch ich bin im Paradies angekommen. Auf dem Weg habe ich einige Tränen fließen lassen so weit weg von zu Hause, so viele Zweifel und am Ende ist es doch so schön. Ich bin in 2 Tagen 230 Kilometer gefahren und habe keine einzige Sekunde entspannt, das ändere ich jetzt erstmal lasse es mir gut gehen und nehme die Zeit die ich brauche.

Tag 2 in Vietnam

Heute durfte ich das erste mal Vollgas geben und bin gleich 100 Kilometer Rad gefahren, teils durch Reisfelder, teilweise waren die Wege gesperrt und ich musste einen Großen Umweg fahren und es ist definitiv sehr sehr heiß. Doch ich habe mir heute viel Zeit gelassen und ich liebe Vietnam jetzt schon. Ich würde zum Tee trinken eingeladen und abends auch nochmal. Es sind einfach die Menschen hier die es sehr besonders machen:). Ich habe mich nach 90 Kilometern echt gefreut das Thai mich mit auf seine Baustelle genommen hat und mich versorgt hat :). Denn es ist teilweise sehr sehr warm, da hat man sich das verdient.

Tag 2

Heute durfte ich das erste mal Vollgas geben und bin gleich 100 Kilometer Rad gefahren, teils durch Reisfelder, teilweise waren die Wege gesperrt und ich musste einen Großen Umweg fahren und es ist definitiv sehr sehr heiß. Doch ich habe mir heute viel Zeit gelassen und ich liebe Vietnam jetzt schon. Ich würde zum Tee trinken eingeladen und abends auch nochmal. Es sind einfach die Menschen hier die es sehr besonders machen:). Ich habe mich nach 90 Kilometern echt gefreut das Thai mich mit auf seine Baustelle genommen hat und mich versorgt hat :). Denn es ist teilweise sehr sehr warm:

Angekommen

Ich bin angekommen und gleich herzlich aufgenommen worden:). Ich wurde zum Essen eingeladen und durfte direkt mal sehen wie eine Familie in Vietnam 🇻🇳 so lebt. Ich durfte zwar nicht über Nacht bleiben Da die Polizei um meine Sicherheit besorgt war. Hier ist alles ein bisschen anders. Mir wird stets mit Respekt begegnet 🙂und ich habe schon ein paar tolle Menschen getroffen, sehr gastfreundlich und am liebsten würden sie mich da behalten. Ich versuche erstmal anzukommen denn es ist erstmal ziemlich viel und neu. Die Temperatur und der Verkehr macht mir zu schaffen, es ist dennoch wunderschön. Morgen geht es in Richtung Meer 🌊 und ich bin schon gespannt was mich erwartet 🙂. Ich bin in einem Hotel untergekommen und darf morgen das erste mal leckeres Essen kosten:).

Der erste Schritt

Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte. Ich durfte in den letzten Tagen Zeit mit meinen liebsten Menschen verbringen und mich aber auch von Ihnen verabschieden. Und das war besonders emotional, Abschied nehmen doch ich weiß das es nicht für immer ist. Heute bin ich los gegangen. Ein großer Traum wird war, 1 Jahr mit dem Rad 🚲 um die Welt fahren, meine Kraft zu entdecken was in mir steckt, was es da draußen noch so gibt und für einen guten Zweck tausende tolle Kilometer zu fahren. Ich habe die letzten Tage so gut wie nicht geschlafen vor lauter Aufregung. Heute habe ich mich einfach getraut, ich hab den Mut und das Vertrauen in mich und ich vertraue dem Leben. In den letzten Tagen habe ich erfahren dürfen was es heißt wenn man die richtigen Menschen an seiner Seite hat ♥️. Das macht einem das losgehen auf der einen Seite verdammt schwer aber auch wieder soooo leicht, denn ich weiß das ich beschützt bin und immer nach Hause kommen kann und mir jeder einzelne sofort hilft wenn ich es brauche. Danke das ich euch habe und mit auf dieses fantastische große Abenteuer mitnehmen darf. Eines weiß ich genau es warten viele Wunder auf mich und es ist so wunderschön zu leben und diese Erfahrung machen zu dürfen egal was auch immer passiert. Um 19 Uhr geht es nach Hanoi und dann heißt es erstmal entspannen 🙂🙏